Zeitleiste

Um 1100

 

wird die Burg auf dem Hohenneuffen erbaut, erster nachweislicher Besitzer ist Graf Manegold von Sulmetingen.

seit 1198

 

nennt sich das Geschlecht derer von Weissenhorn nach ihrem Stammsitz Neuffen.

1228

 

begleitet Heinrich von Neuffen den Stauferkaiser Friedrich auf seinem Kreuzzug ins Heilige Land.

1234/35

 

endet die politisch einflußreiche Ära derer von Neuffen mit der Niederschlagung des Auftstands Heinrichs III. gegen Friedrich.

1301

 

wird der Hohenneuffen an Graf Eberhard I. von Württemberg verkauft.

im 15. Jahrhundert

 

werden das Areal der Burg vergößert und die Befestigungen ausgebaut.

am 24.6.1534

 

wird dem zurückkehrenden Herzog Ulrich von Württemberg die Burg kampflos übergeben.

seit 1543

 

lässt Herzog Ulrich von Württemberg die Höhenburg als Landesfestung ausbauen.

22.11.1635

 

wird der Hohenneuffen im Dreißigjährigen Krieg freiwillig an die kaiserlichen Truppen übergeben, nachdem die anderen Landesfestungen bereits gefallen sind.

1735-1737

 

lässt Herzog Carl Alexander von Württemberg von Johann Anton Herbort das Verteidigungssytem des Hohenneuffen modernisieren.

1737

 

stirbt Herzog Carl Alexander und die Arbeiten werden eingestellt.

1792

 

verlässt der letzte Kommandant die baufällige Festung.

1797

 

wird im Rastatter Frieden vereinbart, den Hohenneuffen nicht mehr zur Landesverteidigung zu nutzen.

am 28.8.1801

 

wird die Burg offiziell aufgelassen und verfällt.

am 2.8.1948

 

findet die Drei-Länder-Konferenz der Minister- bzw. Staatspräsidenten der drei südwestdeutschen Nachkriegsländer, Gebhard Müller, Leo Wohleb und Reinhold Maier, auf dem Hohenneuffen statt.

am 25.8.1988

 

tagt das Kabinett von Lothar Späth in Erinnerung an die Drei-Länder-Konferenz auf dem Hohenneuffen.

 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook