Aus einer mittelalterlichen adligen Höhenburg, um 1100 gegründet, erwuchs der Hohenneuffen während des Mittelalters zu einer politisch bedeutenden Festung. Während der Reformation, des Bauernkriegs und im Dreißigjährigen Krieg war diese Landesfestung, die auf einem Felsmassiv am Rand der Schwäbischen Alb liegt, uneinnehmbar. Nachdem die militärische Bedeutung des Hohenneuffen im 18. Jahrhundert abnahm, verfiel die Anlage, bis im 20. Jahrhundert mit der Sanierung begonnen wurde. Heute ist die herrlich gelegene Burg eines der beliebtesten württembergischen Ausflugsziele.